Flauschi, mein kleiner Begleiter auf meinen Fototouren musste mal gewaschen werden – nach 2 Jahren war das wirklich nötig. Gesagt, getan und ich habe das Projekt gestartet. Es war eine gute Gelegenheit, von dem Kleinen ein paar Fotos zu machen. Und wie immer, musste ich feststellen, dass es nicht einfach ist, ihn zu fotografieren.

Flauschi ist klein und eben flauschig. Und er hat echt wenig Kontraste im „Gesicht“. Unter diesen Bedingungen ein scharfen Foto von ihm zu machen, ist nicht so einfach.

Zu einem muss ich oft knapp an der Naheinstellgrenze des Objektivs arbeiten, was das Scharfstellen schwieriger macht. Ich muss immer aufpassen, damit ich die Naheinstellgrenze nicht unterschreite. Dazu kommt, dass ich eine anders als bei Menschen-Portraits, eine höhere Blende nehmen muss. Flauschi’s Haare sind eben sehr flauschig und wirken bei offener Blende sehr matschig. Das sieht nicht gut aus. Es hilft nichts, die Blende muss geschlossen werden. Da ich eine Kamera mit einem Vollformat besitze, muss ich die Blende auf den Wert um die 8 bis 11 schließen. Und schon ist das nächste Problem da: Es ist dunkel.

Trocken und wieder flauschis und bereit für neue Fototouren. Die geringe Schärfentiefe sieht man hier besonders gut.

Die hohen Blendwerte sind ideal an sehr sonnigen Tagen. In Innenräumen wird es schon schwierig, ein gutes Foto zu machen. An einem hellen Tag, in der Nähe des Fenster und eventuell mit einem Blitz lässt sich das Problem in den Griff bekommen und ein schönes Foto machen. Und zur Not gibt es noch die Bildbearbeitung, die dunkle Aufnahmen retten kann. Und das Schärfen darf ich nicht vergessen!